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Sud Nr. 43 – Helles Höpfchen Pale Lager

26. Oktober 2015 by Heiko

Auf Wunsch meines Braukollegen Marco haben wir ein Geburtstagsbier für einen Kumpel von ihm aufgesetzt. Aus diesen Rahmenbedingungen habe ich versucht ein Rezept zu entwickeln:

  • hell
  • klar strukturiert
  • lagerartiger Charakter
  • zurückhaltender Malzkörper
  • nicht zu bitter
  • mild hopfenaromatisch
  • dezente Fruchtnoten

 

Rezept „Fermentus Helles Höpfchen Pale Lager“

Ausschlagmenge: 22l
Stammwürze: 12.6°P
Alkohol: 5.1%vol
Bittere: 26IBU
Farbe: 11EBC

Schüttung:

2500g Wiener Malz (60%)
1500g Pilsner Malz (36%)
150g Sauermalz (4%)

Wasser:

Hauptguss: 16l
Nachguss: 13l

Maische:

4150g Schüttung Einmaischen in 16.1 Liter Wasser mit 62°C ergibt 57°C. 10 Minuten Rast.
Aufheizen auf 61°C. 30 Minuten Rast.
Aufheizen auf 71°C. 45 Minuten Rast.
Aufheizen auf 78°C. 10 Minuten Rast.
Abmaischen wenn Jodnormal

Hopfen (90min kochen):

20g Tettnanger Pellets 4%a zur Vorderwürze, 70min Kochen
25g Hallertauer Tradition Pellets 4.5%a 50min Kochen
10g Tettnanger Pellets 4%a 20min Kochen
50g Falconers Flight Pellets 10.8%a 6 Tage Stopfen

Hefe:

Licher Brauerei, Gärung bei 10°C

Exkurs Falconers Flight Hopfen(mischung):

Falconers Flight ist (unbestätigten Angaben zu Folge) eine Hopfenmischung aus den beliebten amerikanischen C-Hopfen (Cascade, Centennial, Chinook, Citra, Cluster, Columbus, Crystal) und ggf. noch ein paar Experimentalhopfen. Benannt wurde diese Mischung nach dem 2002 verstorbenen Craft Brewer Pionier Glen Hay Falconer, der bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Als Tribut für seine Pionierarbeit und Vorbildfunktion innerhalb der amerikanischen Home- und Craftbrew Community benannte der Hersteller Hopunion diesen Blend nach ihm.


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