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Sud Nr. 26 – Fermentus Strong Kitchen Pale Ale

30. September 2014 by Heiko

Da es für Testrezepte und Experimente nicht immer gleich 25 oder 50 Liter Bier sein sollen (wäre schließlich schade drum, wenn’s letztendlich nicht schmeckt), habe ich am letzten Wochenende zusätzlich noch die 6-8 Liter Klasse eröffnet.

Dazu habe ich einen zusätzlichen 10 Liter Edelstahltopf als Sudpfanne gekauft. Als Läuterbottich kommt für die angepeilte Ausschlagmenge „der doppelte OBI“ (in anderer Form auch doppelter Oskar genannt) zum Einsatz.

Doppelter OBI? Das Prinzip besteht aus 2 ineinander gestaffelten lebensmittelechten Kunstoffeimern. Den Boden des oben sitzenden Eimers habe ich mit einem 3mm Bohrer wie einen Sieb durchlöchert, so dass die Würze in den unteren Eimer tropfen kann.

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Dem unteren habe ich einen 1/2 Zoll Auslaufhahn spendiert, so dass die Würze letztendlich ablaufen kann. Zusätzlich noch mit 2 Spanngurten eine zugeschnitte Isomatte als Wärmedämmung um den Eimer gewickelt und fertig ist der Billo-Mini-Läuterbottich für meine kleinen Küchensude.


Zum Testen der Anlage und zum Verwerten übriggebliebener Malzreste der letzten Sude, habe ich ein unspektakuläres „Strong Kitchen Pale Ale“ eingebraut.

Hier der Bericht eines entspannten Küchenbrautags in Bildern.

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Hier noch das Rezept:

Ausschlagmenge: 7l
Stammwürze: 15,5°P
Alkohol: 6.5vol
Bittere: 30IBU
Farbe: 17EBC

Schüttung:
1600g Pale Ale Malz (84%)
100g Caramelmalz Amber (5%)
100g Caramelmalz Hell (5%)
50g Münchner Malz Typ I (3%)
50g Sauermalz (3%)

Wasser:
Hauptguss: 7.5l
Nachguss: 4.0l

Maische:
1900g Schüttung Einmaischen in 7.5 Liter Wasser mit 59°C.
Aufheizen auf 57°C. 10 Minuten Rast.
Aufheizen auf 63°C. 45 Minuten Rast.
Aufheizen auf 72°C. 30 Minuten Rast.
Aufheizen auf 78°C. 5 Minuten Rast.
Abmaischen wenn Jodnormal

Hopfen:
5g Willamette Pellets 6.2%a zur Vorderwürze, 80min Kochen
3g Willamette Pellets 6.2%a 30min Kochen
5g Cascade Pellets 7%a 15min Kochen
15g Willamette Pellets 6.2%a in den Whirlpool

Hefe:
Fermentis Safale US-05, Gärung bei 19°C

[UPADTE vom 12.10.2014]
Nachdem die Hauptgärung nach einer Woche nahezu zum Erliegen gekommen war, habe ich das Jungbier am 04.10. noch mit 2g/Liter Willamette zusätzlich (für knapp 1 Woche) gestopft und heute mit einem Restextrakt von ca. 3,5°Plato abgefüllt.

 


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